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•NEUES THEMA08.03.2021, 21:21 Uhr
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• Slowakei: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Die elende antikommunistische EU-Resolution vom Sept. 2019 (s. dazu den Thread Eu-Parlament verabschiedet antikommunistische Resolution! Link ...jetzt anmelden! ) diente nun auch als Steilvorlage fĂŒr die weitere VerschĂ€rfung der Repressionen gegen die KommunistInnen in der Slowakei. Die ZdA Ăsterreichs berichtet darĂŒber am 3. MĂ€rz:
Antikommunismus mit UnterstĂŒtzung der EU: Slowakische KP steht weiterhin vor Kriminalisierung
Bratislava/BrĂŒssel. Die rechte Regierungskoalition in der Slowakei verabschiedete am 4. November des vergangenen Jahres ein antikommunistisches Gesetz, welches die historische Tschechoslowakische Kommunistische Partei wie auch ihren slowakischen Ableger, welche nach wie vor existiert, als âkriminelle Vereinigungâ einstuft. Diese Gesetzesreform baut auf einem Ă€hnlichen Gesetzestext von 1996 auf, in der das âkommunistische Systemâ als unmoralisch und illegal eingestuft wurde. Diese antikommunistische Eskalation folgt den Versuchen des polnischen Staates, die Kommunistische Partei Polens zu illegalisieren, wie die Zeitung der Arbeit berichtet hatte. Dieses neue Gesetz wĂŒrde nicht nur jede historische Perspektive unter Strafe stellen, die richtigerweise die Leistungen und Errungenschaften des Sozialismus herausstreicht, sondern auch kommunistische Symbole.
âCoronavirus bekĂ€mpfen wie damals die Kommunistenâ
Die Kommunistische Partei der Slowakei protestierte von Anfang an gegen diese unverhohlenen Angriffe der rechtskonservativen Regierung unter Igor Matovic. Dieser nutzt den Antikommunismus als billiges Mittel aus, um von der aktuellen wirtschaftlichen Krise des Landes und der desaströsen Corona-Lage abzulenken. So rief er Mitte November in einer Corona-Krisensitzung dazu auf, âdas Coronavirus zu bekĂ€mfen wie frĂŒher die Kommunistenâ, jene Kommunisten die in Matovic Worten âauch jene Fremdlinge waren, die unser Leben verdorben haben und uns nicht haben frei atmen lassen.â
EU-Kommission unterstĂŒtzt antikommunistische Gesetze
In demselben Sinne wie der slowakische Staat den Antikommunismus zur StaatsrĂ€son erhoben hat, zeigte auch die EU-Kommission ihr wahres Gesicht in der Sache. Der EU-Abgeordnete der Kommunstischen Partei Griechenlands, Kostas Papadakis, brachte eine parlamentarische Anfrage ein, in ausdrĂŒcklich der Standpunkt der EU-Kommission zu diesen antidemokratischen Gesetzen in der Slowakei sowie den antikommunistischen Initiativen durch die EU selbst, erfragt wurde. Anstatt eine konkrete Antwort zu geben, verwies die VizeprĂ€sidenten der EU-Kommission, Vera JourovĂĄ, auf die antikommunistische Resolution des EU-Parlaments vom 19. September 2019, in der sozialistische Staaten und die kommunistische Ideologie mit dem Nazifaschismus und deren GrĂ€uel gleichgesetzt werden.
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#Slowakei
#antikommunismus
#antikommunistischeResolution
#EU
Antikommunismus mit UnterstĂŒtzung der EU: Slowakische KP steht weiterhin vor Kriminalisierung
Bratislava/BrĂŒssel. Die rechte Regierungskoalition in der Slowakei verabschiedete am 4. November des vergangenen Jahres ein antikommunistisches Gesetz, welches die historische Tschechoslowakische Kommunistische Partei wie auch ihren slowakischen Ableger, welche nach wie vor existiert, als âkriminelle Vereinigungâ einstuft. Diese Gesetzesreform baut auf einem Ă€hnlichen Gesetzestext von 1996 auf, in der das âkommunistische Systemâ als unmoralisch und illegal eingestuft wurde. Diese antikommunistische Eskalation folgt den Versuchen des polnischen Staates, die Kommunistische Partei Polens zu illegalisieren, wie die Zeitung der Arbeit berichtet hatte. Dieses neue Gesetz wĂŒrde nicht nur jede historische Perspektive unter Strafe stellen, die richtigerweise die Leistungen und Errungenschaften des Sozialismus herausstreicht, sondern auch kommunistische Symbole.
âCoronavirus bekĂ€mpfen wie damals die Kommunistenâ
Die Kommunistische Partei der Slowakei protestierte von Anfang an gegen diese unverhohlenen Angriffe der rechtskonservativen Regierung unter Igor Matovic. Dieser nutzt den Antikommunismus als billiges Mittel aus, um von der aktuellen wirtschaftlichen Krise des Landes und der desaströsen Corona-Lage abzulenken. So rief er Mitte November in einer Corona-Krisensitzung dazu auf, âdas Coronavirus zu bekĂ€mfen wie frĂŒher die Kommunistenâ, jene Kommunisten die in Matovic Worten âauch jene Fremdlinge waren, die unser Leben verdorben haben und uns nicht haben frei atmen lassen.â
EU-Kommission unterstĂŒtzt antikommunistische Gesetze
In demselben Sinne wie der slowakische Staat den Antikommunismus zur StaatsrĂ€son erhoben hat, zeigte auch die EU-Kommission ihr wahres Gesicht in der Sache. Der EU-Abgeordnete der Kommunstischen Partei Griechenlands, Kostas Papadakis, brachte eine parlamentarische Anfrage ein, in ausdrĂŒcklich der Standpunkt der EU-Kommission zu diesen antidemokratischen Gesetzen in der Slowakei sowie den antikommunistischen Initiativen durch die EU selbst, erfragt wurde. Anstatt eine konkrete Antwort zu geben, verwies die VizeprĂ€sidenten der EU-Kommission, Vera JourovĂĄ, auf die antikommunistische Resolution des EU-Parlaments vom 19. September 2019, in der sozialistische Staaten und die kommunistische Ideologie mit dem Nazifaschismus und deren GrĂ€uel gleichgesetzt werden.
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